Home arrow Verein arrow Ausrüstung Montag, 6. September 2010
Freiwillige Feuerwehr Weihmörting
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Feuerwehrgerätehaus 

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Der Um- und Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Weihmörting fand seinen Abschluss mit der Einweihung und der Übergabe an die Feuerwehr am 23. Juni 1996. Das gelungene Bauwerk fügt sich harmonisch in das Dorfbild ein.

Das Gebäude ziert ein meisterhaft gestaltetes Gemälde des hl. Florian, der über Weihmörting schwebend seinen mit Wasser gefüllten Kübel über einem brennenden Haus lehrt. Hermann Schrank aus Buch, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Weihmörting, und als einheimischer Künstler und Humorist bestens bekannt, machte „seiner“ Wehr dieses wertvolle Geschenk.

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Bereits in den achtziger Jahren legte der frühere Bürgermeister Josef Schimpfhauser mit seinen Plänen den Grundstein. Bevollmächtigt durch den Beschluss vom 18. Januar 1990 beauftragte er den Architekten Alois Ascher aus Rotthalmünster mit der Ausarbeitung von Planungsunterlagen, die beginnend mit einer Aufstockung, bis hin zum Neubau und den schließlich Wirklichkeit gewordenen An- und Umbau reichten. Nach dem plötzlichen Tod von Architekt Ascher übernahm im Jahre 1994 Architekt Herr Martin Berger aus Rotthalmünster die weitere Planung, Ausschreibung und Betreuung.

Die bisher im Feuerwehrgerätehaus integrierten Räume für Notschlachtung und Kühlung wurden nicht mehr gebraucht. So wurden sie bis auf einen Kühlraum, der jetzt als Getränkekühlraum dient, herausgerissen. An deren Stelle findet nun eine Werkstatt mit Arbeitstisch und Regalen für den Gerätewart, eine Umkleide und Kleiderkammer mit Schränken und Regalen für die Jugend- und Atemschutzgruppe, sanitäre Anlagen mit Damen- und Herren-WC und Dusche, sowie eine kleine Küche ihren Platz.

Das Herzstück bildet ein ca. 50qm großer, ansprechend ausgestatteter Unterrichtsraum mit einem Hochschrank, in dem auch die Vereinsfahnen untergebracht sind, einem Schrank für TV, Video und Overheadprojektor und ein Bürotisch für PC, Telefon, Fax.

Der laufende Zuwachs an Aufgaben gerade im Bereich der technischen Hilfeleistung setzt neben der praktischen Ausbildung, eine umfassende theoretische Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses und Fortbildung der „alten“ Hasen voraus. Dieser Unterricht kann nun ohne Einschränkung in dem neuen Gebäude erbracht werden.

Nachdem keinerlei staatliche Zuschüsse geflossen sind, steht einer gemeinsamen Nutzung durch „Nicht-Feuerwehrler“ nichts im Wege. Die Mitglieder des Kirchenchors sowie die Mutter-Kind-Gruppe suchen das Feuerwehrhaus regelmäßig auf. Auch dem Frauenbund, sowie der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft steht das Feuerwehrhaus stets offen.

Der gesamte Umbau kostete der Marktgemeinde Rotthalmünster DM 290.944.55. Die Freiwillige Feuerwehr Weihmörting beteiligte sich an dieser Summe mit DM 15.000 aus dem Vereinssäckel, sowie diverser Einrichtungsgegenstände die im Laufe der Jahre aus der Vereinskasse gekauft wurden.

  

Tragkraftspritze 

Ebenso wie das Feuerwehrgerätehaus wurde am 23. Juni 1996 eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 eingeweiht und der Freiwilligen Feuerwehr Weihmörting übergeben.

Der Ankauf einer neuen TS 8/8 war notwendig geworden, denn die vorhandene Spritze der Marke Paul Ludwig aus dem Jahre 1959 stand kurz vor dem Exitus. Der damalige Gerätewart  Xaver Bimesmeier teilte dies dem Kommando der Weihmörtinger Wehr mit. Das Ansaugen aus einer Höhe von 3m, bei einer Fördermenge von 800 Liter und bei 8 bar Ausgangsdruck war nicht mehr möglich. So wurde bei der Marktgemeinde Rotthalmünster der Antrag für eine neue Tragkraftspritze gestellt.

Nachdem einige Hersteller für Tragkraftspritzen ihre Geräte den Weihmörtinger Wehrmännern vor Ort vorführten, entschieden man sich intern für eine Tragkraftspritze der Fa. Ziegler aus Giengen/Brenz. So schlugen die Verantwortlichen der Wehr dem Marktgemeinderat den Ankauf des Fabrikats der Fa. Ziegler vor. Der Marktgemeinderat genehmigte der Freiwilligen Feuerwehr Weihmörting den Kauf einer neuen Tragkraftspritze TS 8/8 zum Preis von DM 19.000. Dieser Preis wurde mit DM 6.650 (= 35%) von der Regierung von Niederbayern bezuschusst.

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Technische Daten und Beschreibung:
 Hersteller: ALBERT ZIEGLER GmbH & Co.KG
 mit HIRTH-Motor
 Typ: TS 8/8 Ultra Leicht
 Betriebsart: Zweitakt, Otto-Motor mit Getrenntschmierung
 Zylinder: 2
 Leistung: 36 kW (49 PS) bei 5000 1/min
 Hubraum: 625 ccm
 Gewicht: ca. 152 kg
 Abmessungen: Länge: 1085mm
 Breite:  745 mm
 Höhe:  850 mm
  

 

Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 

Im Jahr 1998 befasste sich die Freiwillige Feuerwehr Weihmörting mit der Neubeschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 8/6.

Das Kommando ersuchte den Marktgemeinderat um Ersatzbeschaffung für das bislang im Einsatz befindliche Feuerwehrfahrzeug. Der Kauf eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 8/6 für das vorhandene LF 8 (Mercedes Benz Typ LF 408; 85 PS, Erstzulassung am 09.10.1970) war zwingend notwendig, da das bisherige Fahrzeug den heutigen Anforderungen keineswegs mehr gerecht war. Die feuerwehrtechnische Beladung konnte größtenteils übernommen werden, ebenso die Zusatzbeladung, sodass  hier nur Ergänzungen zu der bereits vorhandenen Beladung erforderlich war.

Die Feuerwehr Weihmörting ließ sich von den verschiedenen Anbietern für Feuerwehrfahrzeuge die diversen Modelle vorführen und einigte sich intern für ein Modell der Firma Ziegler, was das Kommando dem Marktgemeinderat auch mitteilte. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote kristallisierte sich die Offerte der Firma Ziegler, Giengen/Brenz, Gebietsvertretung Heinrich Eisner, Pocking als preisgünstigstes Angebot heraus. Es handelte sich um einen Gesamt-Auftragswert von DM 215.946,69 brutto. Nach Abzug der Zuschüsse hatte der Markt Rotthalmünster noch eine Eigenleistung von DM 106.075,69 aufzubringen.

Im September 1998 genehmigte der Marktgemeinderat diesen Kauf, im Mai 1999 wurde das Fahrzeug ausgeliefert und im Juni 1999 eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit ist es wahrscheinlich angebracht, einmal zu erläutern was überhaupt LF 8/6 (neue Norm LF 10/6) bedeutet.

Die erste Zahl hinter dem Kennzeichen „LF“ (Löschgruppenfahrzeug) gibt den Nennförderstrom der Feuerlösch-Kreiselpumpe in 100l/min (nach DIN 14 420) an. Das heißt, diese fest im Fahrzeug eingebaute Heckpumpe hat eine Nennleistung von 800l/min(neue Norm 1000l/min) bei Nennförderdruck 8 bar und einer geodätischen Saughöhe von 3m.

Die zweite Zahl besagt, dass das Fahrzeug mit einem Löschwasserbehälter (nutzbarer Inhalt 600l) ausgestattet ist und demzufolge für Schnellangriffe verwendet werden kann. Dies wiederum bedeutet eine wesentliche Verbesserung der Schlagkraft der Weihmörtinger Wehr.

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Technische Daten und Beschreibung:
 Hersteller: ALBERT ZIEGLER GmbH & Co.KG
 mit Fahrgestell Daimler-Benz 814 F 31
 Antrieb: Straße
 Radstand: 3150 mm
 Zulässiges Gesamtgewicht: 7490 kg
 Antriebsart: Diesel
 Hubraum: 3972 ccm
 Leistung: 103 kW (140PS) bei 2600 1/min
 Abmessungen: Länge: 6250 mm
 Breite: 2500 mm
 Höhe:  2880 mm
 Besatzung: 1 + 8 Personen
 Pumpe: FP 8/8-2H
 Wasser: 600 l
 Druckschlauchhaspel: 50m Druckschlauch S 25

 

Sonstige Geräte der FF Weihmörting:

Bezeichnung
Fabrikat
Baujahr
Betriebsstd.
Tragkraftspritze
TS 8/8
Ziegler
1996
65,8
Tragkraftspritze
TS 8/8
Paul Ludwig
1959
 
Heckpumpe
FP 8/8
Ziegler
1999
47,3
Tauchpumpe
TP 4/1
Mast
1989
 
Naßsauger
NT 601 K
Kärcher
2003
 
Naßsauger
NT 551
Kärcher
1997
 
Stromerzeuger
5,5 kVA
Bosch
1999
117,4
Hochleistungslüfter
TCA 21 E 2,2 WR
Tempest
2005
 
Motorsäge
Verbr.Motor
Sachs Dolmar
1987
 
Trennschleifer
GWS 20-230J
Bosch
1999
 
Heuwehrgerät
Elektrom. 2,4 KW
Karl W. Müller
1977
 

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 Hochleistungslüfter TCA 21 E 2,2 WR

 

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Links Naßsauger NT 601 K, rechts Naßsauger NT 551

 

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Links Heuwehrgerät im Einsatz, rechts Lanzen und Schläuche d. Heuwehrgerätes

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Links DRÄGER PSS 7000, rechts MSA AUER Fire Fly II S (Bodyguard)

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Einsatzbereiter Atemschutzgeräteträger mit Schutzanzug Bayern 2000, DRÄGER PSS 7000, 300 bar Druckflasche, MSA AUER Fire Fly II S.

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Insektenschutzanzug

 

 

 
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