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Freiwillige Feuerwehr Weihmörting
Die Maschinisten - das Herz jeder Feuerwehr PDF Drucken E-Mail
Samstag, 9. Mai 2009
19 Lehrgangsteilnehmer des Kommandobereiches Passau Land-Süd meistern die Abschlussprüfung in Theorie und Praxis  Lehrgang fand 2006 bei der FF Indling statt.

In Theorie und Praxis geprüft - und durchwegs für gut befunden: 19 Teilnehmer aus elf Feuerwehren des Kommandobereiches Passau Land-Süd meisterten ihren Maschinisten-Lehrgang für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge nach intensiver Vorbereitung mit Bravour.
„Als Technik-Spezialisten bilden fachlich versierte Maschinisten das Herz jeder Feuerwehr. Wenn der Maschinist versagt, ist die beste Hilfstruppe aufgeworfen“. Mit dieser Feststellung charakterisierte Kreisbrandmeister Max Ebertseder die „für den Gesamterfolg eines Akuteinsatzes entscheidende Aufgabe“ der frisch gebackenen Maschinisten. „Wofür die Lehrgangsteilnehmer an jeweils zwei Samstagen plus Mittwochabenden ihre Freizeit opferten“, wie Kreisbrandinspektor Peter Högl ausdrücklich ergänzte. Denn: „Helfen zu wollen, setzt voraus, bedrohten Mitbürgern unter teilweise ziemlich erschwerten Bedingungen richtig helfen zu können“, gab KBI Högl zu bedenken. Selbst aktiver Pockinger Feuerwehr-Kamerad, bezeichnete dritter Bürgermeister Manfred Jurk erstklassig ausgebildete Maschinisten als „Garanten für den fachgerechten Umgang mit Fahrzeug und Gerät“, deren Lebensdauer sich dadurch wesentlich erhöhe - beachtliche Einsparung kommunaler Finanzmittel inklusive. Großen Wert legten beim praktischen Unterricht die erfahrenen Ausbilder Anton Hopper, Christian Lex und Matthias Pfefferkorn auf den richtigen Umgang „kraftbetriebener Geräte“ vom Stromerzeuger über die Beleuchtung, Trennschleifer und Motorsäge bis hin zur Tauch- sowie Unterwasserpumpe. Eine Motorkunde für Tragkraftspritzen fehlte außerdem ebensowenig wie etwa die Unterweisung über Aufbau, Funktion oder eventuelle Störungen bei der Feuerlösch-Kreiselpumpe als zentrales Wasserversorgungs-Aggregat . „Über ihre technische Qualifikation hinaus tragen die künftigen Maschinisten als Lenker ihres Einsatzwagens eine hohe Verantwortung für Mannschaft, Fahrzeug und Gerät“, wollte KBM Ebertseder gegenüber den Maschinisten nicht verhehlen, die deshalb auch eingehend im Verkehrsrecht geschult wurden. Schon fast „strategische Bedeutung für effiziente Löscheinsätze“ maß Ebertseder der richtigen Einschätzung von Löschwasserentnahmestellen bei, darunter Brunnen, Zisternen und Hydranten. Welche physikalischen Zusammenhänge bei einer Wasserförderung über lange Schlauchstrecken beim „Saugen und Drücken“ zu beachten sind, demonstrierte das Prüfungs-Komitee den Maschinisten in spe auf einer mit eingebauten Fehlern gespickten 900-Meter-Föderleitung vom Schlupfinger Baggersee bis nach Spitzöd. Trotzdem konnte der gastgebende Indlinger Feuerwehr-Kommandant Josef Gründl bereits nach kurzer Zeit den Einsatzbefehl „Wasser marsch“ erteilen.
DIE PRÜFUNGSTEILNEHMER
Werner Windmaier (Bad Griesbach), Reinhold Bühring (Bad Füssing), Michael Weidinger (Eggersham), Peter Bogner, Thomas Schmalhofer (Indling), Josef Kreileder, Stefan Lobmeyer (Irching), Stefan Biereder (Kirchham), Markus Gerauer, Ludwig Stöckl (Poigham), Matthias Graml, Michael Lindinger, Daniel Linnek, Josef Sperl (Ruhstorf), Hans Kohlpaintner, Tobias Wieser (Tettenweis), Florian Ramel (Thanham), Andreas Hindringer und Frank Schubert (Unterschwärzenbach).

 

 
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